Wie ist die Lean4Flow Simulation aufgebaut?
Lean4Flow ist das Ergbenis mehrjähriger Erfahrung aus Trainings und Schulungen für die Vermittlung von Lean Construction Methoden.
Das Lean4Flow Simulationsmodell ist ein modulares Stecksystem zur praxisnahen Schulung von Lean Construction Methoden. Durch flexible Grundrisse lassen sich unterschiedliche Bauabläufe, Raumstrukturen und Projektbedingungen realistisch abbilden.
Für 6 bis 15 Personen pro Simulation
Eine Simulation kann mit 6 bis 15 Personen durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer übernimmt eine konkrete Rolle im Bauprozess. Dadurch entsteht ein realistisches Zusammenspiel der Gewerke, bei dem Kommunikation, Schnittstellen und Terminabhängigkeiten unmittelbar erlebbar werden.
Lean4Flow macht Bauprozesse greifbar. Die Teilnehmer erleben, wie sich Planung, Taktung, Abstimmung und Störungen auf den gesamten Projektablauf auswirken. So werden Methoden wie das Last Planner® System, Taktplanung und kontinuierliche Verbesserung nicht nur erklärt, sondern praktisch angewendet.
Abgebildete Rollen und Gewerke
Im Simulationsmodell können typische Projektbeteiligte und Ausbaugewerke eingesetzt werden:
Projektleitung
Steuerung, Koordination und Kontrolle des Bauablaufs.
Mauerwerksbau
Erstellung tragender Wände und Außendämmung.
Trockenbau
Ausbau von Wänden und Raumstrukturen.
Maler
Oberflächenbearbeitung und Fertigstellung.
Elektriker
Installation der Elektrotechnik.
Bodenleger
Ausführung der Bodenarbeiten im abgestimmten Bauablauf.
Heizungsbauer
Technische Gebäudeausrüstung und Montageprozesse.
Tischler
Einbau von Türen, Möbeln und Innenausbauelementen.
Nasszellen / Fertigbad
Integration vorgefertigter Badmodule in den Bauprozess.
Ideal für Workshops, Schulungen und Projektteams
Das Simulationsmodell eignet sich für Unternehmen, Hochschulen, Trainer und Projektteams, die Lean Construction praxisnah vermitteln oder im Team weiterentwickeln möchten.
Verschiedene Sprachen
Lean4Flow ist in 7 Sprachen erhätlich
Deutsch - Englisch - Französisch - Spanisch - Dänisch - Italienisch - Niederländisch
Die Bauelemente
Flexibles Stecksystem
Die Grundplatte im Format DIN A3 bildet die Basis der Lean4Flow-Simulation. Ein präzises Lochraster ermöglicht den Aufbau individueller Grundrisse über ein modulares Stecksystem. Außenwände, Ständerwerke, Ausstattungen und Bodenbeläge können flexibel positioniert und an unterschiedliche Gebäudekonzepte angepasst werden.
Dadurch lassen sich verschiedenste Bauprojekte realitätsnah nachbilden – von einfachen Wohnungsgrundrissen bis hin zu komplexeren Gebäudestrukturen. Das System bietet maximale Flexibilität und schafft die Grundlage für praxisnahe Simulationen von Bauabläufen, Materialflüssen und Gewerke-Koordination. Jeder Workshop kann so an die Anforderungen der Teilnehmer und die jeweiligen Lernziele angepasst werden.
Insgesamt werden fünf Ausbauebenen dargestellt, die von unterschiedlichen Gewerken erstellt werden:
- Mauerwerksbau – Erstellung der tragenden Wandkonstruktion
- Dämmung – Einbau der Wärmedämmung
- Elektrotechnik – Installation von Leitungen und elektrischen Komponenten
- Putzarbeiten – Ausführung der Innen- und Außenputzschichten
- Malerarbeiten – Fertige Oberflächengestaltung durch den Anstrich
Kasettensystem mit fünf Ausbauebenen
Die Außenwand der Lean4Flow-Simulation ist als modulares Kassettensystem aufgebaut und bildet den schrittweisen Wandaufbau im Hochbau realitätsnah ab.
Durch den mehrschichtigen Aufbau erleben die Teilnehmer die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Gewerken unmittelbar.
Arbeitsschritte können erst nach Abschluss der vorherigen Leistung erfolgen, wodurch typische Herausforderungen der Bauablaufplanung sichtbar werden. Dies schafft ein praxisnahes Verständnis für die Bedeutung von Taktplanung, Schnittstellenmanagement und zuverlässigen Arbeitsabläufen.
Fertigbad/ Nasszellen
Die Nasszelle wird in der Lean4Flow-Simulation als vorgefertigtes Fertigbad dargestellt. Dadurch lernen die Teilnehmer die Besonderheiten des modularen und industriellen Bauens kennen, bei dem komplette Raumeinheiten bereits im Werk produziert und anschließend auf der Baustelle montiert werden.
Das Fertigbad wird als eigenständiges Bauteil in den Bauablauf integriert und erfordert eine präzise Abstimmung zwischen Planung, Logistik und den beteiligten Gewerken. Die Teilnehmer erleben, wie durch Vorfertigung Bauzeiten verkürzt, Schnittstellen reduziert und die Prozessstabilität erhöht werden können.
Gleichzeitig werden typische Herausforderungen sichtbar, beispielsweise die rechtzeitige Bereitstellung des Moduls, die Koordination der Anschlüsse für Elektro-, Heizungs- und Sanitärtechnik sowie die Einbindung in den Gesamtterminplan. Dadurch vermittelt die Simulation praxisnah die Chancen und Anforderungen moderner Bauweisen im Sinne von Lean Construction und Taktplanung.
Erfahrungen mit Lean4Flow
Erfahren Sie, wie Unternehmen, Trainer und Teilnehmer Lean4Flow in Workshops und Schulungen einsetzen.
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